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Ha Tien

Die "Stadt des schönen Engels" befindet sich direkt an der Grenze zu Kambodscha. Von Hügeln geschützt, liegt sie an einer schönen Küste, war aber lange Zeit wegen ihrer grauenvollen Zufahrtsstraße isoliert (sie wird inzwischen erneuert). Fischer, Palmyrapalmen, Garnelen, die in der Sonne trocknen, und einige attraktive Häuser im malaiischen Stil, geschmückt mit durchbrochenen Traufen, prägen diese kleine Stadt. Die Hotels sind akzeptabel, wenn auch Restaurants und Markt nur wenig Auswahl bieten.
Die wichtigste historische Sehenswürdigkeit ist Lang Mac Cuu, ein malerischer Hügel westlich des Zentrums, mit 46 Gräbern der chinesischen Familie, die im 18. Jahrhundert hier herrschte. Die Grabmäler, von den Einheimischen Nui Lang genannt, sind kunstvoll gearbeitete Beispiele chinesischer Hufeisengräber und mit Drachen, Tigern und Phönixfiguren geschmückt. Das größte gehört Mac Cuu selbst und wurde 1809 auf Befehl des Kaisers Gia Long errichtet. Man betritt es durch eine leuchtend bemalte Pagode gegenüber dem Hügel. Mac Cuu gründete die Tam-Bao-Pagode und die Phu-Dung-Pagode im Stadtzentrum. Etwa drei Kilometer in Richtung Grenze bietet der Höhlentempel Thach Dong mehrere Schreine und Aussichtspunkte auf das Meer. Am Eingang erinnert ein Mahnmal an ein Massaker von 1978, als die Roten Khmer 130 Dorfbewohner ermordeten.
Hinter Thach Dong wird die Landschaft zunehmend idyllischer. Die Straße führt am Grenzposten, einem verfallenen Turm und Zollhäuschen, vorbei zum hübschen Kap Mui Nai. Palmengesäumte Strände, Restaurants mit Meeresfrüchten und farbenfrohe Fischerboote entschädigen für das lauwarme, schlammige Wasser.

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