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Can Tho

Das Zentrum aller Wasser-, Land- und Luftwege des Deltas ist Can Tho, eine lebhafte, aufgeschlossene Stadt, die von vielen Fremden besucht wird. Hier erschließt sich dem Besucher das typische Südvietnam. Ein Problem, das die Stellung Can Thos als Verkehrsknotenpunkt mit sich bringt, ist jedoch die Fähre über den Hau, einen Nebenarm des Mekong. Sie transportiert Autos, Busse, Laster, Fahrräder und Menschen zur und von der Ho-Chi-Minh-Nationalstraße. Lange Wartezeiten stellen die Geduld auf eine harte Probe, aber mit japanischem Kapital soll bis zum Ende des Jahrhunderts eine Brücke fertig werden.

Flußufer: Der Mittelpunkt des Lebens ist das landschaftsarchitektonisch angelegte Flußufer (Hai Ba Trung), wo sich zwischen dem größten Markt des Mekong am Südende und einem schwimmenden Restaurant im Norden die Hotels befinden. Kanus und Motorboote werben um Kunden, und die Gartencafés sprühen bis spät in den Abend vor Leben. Onkel Ho ist als riesige Silberstatue präsent. Das Volkskomitee von Can Tho betreibt ein Lautsprechersystem, das den Tag um fünf Uhr früh - für alle Welt - hörbar einläutet. Die Einwohner sind freundlich und stets bereit, ihre Fremdsprachenkenntnisse an Touristen zu erproben (viele sind Studenten der örtlichen Universität). Es besteht also reichlich Gelegenheit.

Sehenswert: Ein paar Querstraßen vom Ufer, und praktisch parallel dazu, verläuft der prächtige Hoa-Binh-Boulevard. Hier befinden sich die Regierungsgebäude, die Vietcombank, das Postamt, ein Museum und der eindrucksvolle Munirangsyaram-Tempel. In der farbenprächtigen Pagode, von der örtlichen Khmer-Gemeinde 1946 errichtet, wohnen sieben Mönche. Neben Buddhastatuen trägt der Altar eine Sammlung von Fächern, Plastikblumen, Uhren und Spielzeug, die einen krassen Kontrast zur Einfachheit der Umgebung bilden.
Das Museum der Neunten Militärischen Zone befaßt sich mit Militärangelegenheiten und wird von einem amerikanischen Hubschrauber angekündigt, während verschiedenste Artilleriegegenstände den Eingangsbereich zieren. Rechts befindet sich ein Ho Chi Minh gewidmeter Saal und links, was außergewöhnlich ist, eine Obst- und Bonsaibaumschule.
Schwimmende Waren: Die Hauptattraktionen Can Thos sind Bootsfahrten zu nahe gelegenen Obstgärten oder zum schwimmenden Markt von Cai Rang jenseits des Seehafens. Frühmorgens sieht man Menschen, die sich im Fluß waschen, Marktboote voller Waren, Sampans, die mit den Füßen gerudert werden, und Fischerboote, die Netze ziehen. In Cai Rang werden alle Geschäfte ausschließlich auf dem Wasser abgewickelt, egal ob es nun um eine Frühstücksscksschale voll Reis oder um eine große Transaktion geht.

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